Das Laden von Google Fonts von Googles Servern (fonts.googleapis.com) wirft DSGVO-Bedenken auf, da IP-Adressen der Besucher an Google übermittelt werden. Das lokale Hosting der Schriftarten auf deinem eigenen Server löst dieses Problem und kann auch die Performance verbessern.
Methode 1: Manuelles Self-Hosting
Schritt 1: Schriftarten herunterladen
Nutze den Google Webfonts Helper, um die benötigten Schriftarten herunterzuladen.
Schritt 2: Auf deinen Server hochladen
Lade die Schriftdateien in dein Theme-Verzeichnis hoch, z.B. /wp-content/themes/dein-theme/fonts/.
Schritt 3: CSS @font-face-Regeln hinzufügen
@font-face {
font-family: 'Open Sans';
font-style: normal;
font-weight: 400;
font-display: swap;
src: url('./fonts/open-sans-v40-latin-regular.woff2') format('woff2');
}
Schritt 4: Google Fonts aus dem HTML entfernen
add_action('wp_enqueue_scripts', function() {
wp_dequeue_style('google-fonts');
wp_deregister_style('google-fonts');
}, 100);
Methode 2: Plugin verwenden
Das Plugin OMGF (Optimize My Google Fonts) automatisiert den gesamten Prozess. Es lädt Google Fonts herunter, generiert @font-face-CSS und entfernt die externen Google-Fonts-Referenzen.
Mit InspectWP überprüfen
Nach dem lokalen Hosting deiner Schriftarten führe einen neuen InspectWP-Scan durch. Der DSGVO-Bereich sollte Google Fonts nicht mehr als von einem externen Google-Server geladen markieren.