Bilder sind typischerweise die größten Dateien auf einer WordPress-Seite und machen oft 50-80% des Gesamtgewichts aus. Sie zu optimieren ist die wirkungsvollste Performance-Verbesserung.
1. Das richtige Format wählen
- WebP — 25-35% kleiner als JPEG bei gleicher Qualität. Von allen modernen Browsern unterstützt.
- AVIF — Noch kleiner als WebP. Wachsende Browser-Unterstützung.
- JPEG — Gut für Fotografien. Qualität 80-85% als Kompromiss.
- PNG — Nur für Bilder mit Transparenz. Deutlich größer als JPEG/WebP.
- SVG — Perfekt für Logos, Icons und Illustrationen.
2. Bilder komprimieren
Verwende ein Plugin zur automatischen Komprimierung:
- ShortPixel — Verlustbehaftete und verlustfreie Komprimierung, WebP-Konvertierung.
- Imagify — Einfach zu bedienen, vom WP-Rocket-Team.
- Smush — Kostenlose Massenkomprimierung.
3. Richtig dimensionierte Bilder ausliefern
Lade kein 4000px-Bild für einen 800px-Container hoch. WordPress erstellt automatisch mehrere Größen.
4. Lazy Loading aktivieren
WordPress 5.5+ fügt automatisch loading="lazy" zu Bildern hinzu.
5. Breite und Höhe angeben
<img src="foto.jpg" width="800" height="600" loading="lazy" alt="Beschreibung" />Dies verhindert Cumulative Layout Shift (CLS).
Mit InspectWP überprüfen
InspectWP meldet die Anzahl der Bilder auf deiner Seite und hilft dir, nicht optimierte Bilder zu identifizieren.