Barrierefreiheit-Check für deine Website
Barrierefreiheit automatisch nach WCAG 2.1 und BFSG prüfen
Was prüft der Barrierefreiheit-Check?
Farbkontraste von Text und Hintergrund nach WCAG-Mindestwerten
Alternativtexte für Bilder, Grafiken und verlinkte Elemente
Formularbeschriftungen und erkennbare Linktexte
Seitenstruktur: Überschriften-Hierarchie, Landmarks und Sprachauszeichnung
ARIA-Attribute auf Gültigkeit und korrekte Verwendung
WCAG-Level A und AA getrennt ausgewiesen, mit Schweregrad je Verstoß
So funktioniert der Barrierefreiheit-Check
In 4 Schritten zur Übersicht über die Barrieren deiner Seite
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1 Schritt 1
URL eingeben
Gib die Adresse der Seite ein, die du prüfen möchtest. Es wird genau diese eine Seite analysiert.
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2 Schritt 2
Seite vollständig laden
Die Seite wird in einem echten Browser geöffnet, inklusive JavaScript – so wird auch geprüft, was erst nachträglich im Seiteninhalt erscheint.
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3 Schritt 3
Nach WCAG-Regeln testen
axe-core prüft den fertigen Seiteninhalt gegen die Regelsätze für WCAG 2.0 und 2.1 in den Stufen A und AA sowie gegen etablierte Best Practices.
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4 Schritt 4
Verstöße nach Schweregrad abarbeiten
Du bekommst jeden Verstoß mit Schweregrad, betroffenem Element und CSS-Selektor sowie einen Link zur Erklärung der jeweiligen Regel.
Typische Barrieren, die der Test findet
Acht der häufigsten Verstöße und das zugehörige WCAG-Erfolgskriterium
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Zu geringer Farbkontrast
WCAG 1.4.3 (AA)Text hebt sich zu schwach vom Hintergrund ab. Betrifft besonders häufig helle Grautöne, farbige Buttons und Text über Bildern.
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Bild ohne Alternativtext
WCAG 1.1.1 (A)Informative Bilder brauchen ein
alt-Attribut, das ihren Inhalt beschreibt. Rein dekorative Bilder erhalten ein leeresalt="", damit Screenreader sie überspringen. -
Link ohne erkennbaren Text
WCAG 4.1.2 (A)Links, die nur ein Icon oder ein Bild enthalten, werden ohne zugänglichen Namen vorgelesen. Der Nutzer hört, dass ein Link existiert, aber nicht wohin er führt.
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Formularfeld ohne Beschriftung
WCAG 4.1.2 (A)Ein Eingabefeld braucht ein verknüpftes
label. Ein Platzhaltertext genügt nicht – er verschwindet bei der Eingabe und wird nicht zuverlässig vorgelesen. -
Fehlende Sprachauszeichnung
WCAG 3.1.1 (A)Ohne
lang-Attribut imhtml-Element weiß der Screenreader nicht, in welcher Sprache er vorlesen soll. Deutscher Text in englischer Aussprache ist praktisch unverständlich. -
Inhalt außerhalb von Landmarks
Best PracticeBereiche wie
header,nav,mainundfootererlauben es, direkt zum gewünschten Seitenbereich zu springen. Fehlen sie, bleibt nur das Durchhören der gesamten Seite. -
Übersprungene Überschriftenebene
Best PracticeÜberschriften müssen aufeinander aufbauen, also von h2 nach h3 und nicht direkt nach h4. Screenreader-Nutzer navigieren über diese Struktur wie über ein Inhaltsverzeichnis.
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Ungültiges ARIA-Attribut
WCAG 4.1.2 (A)ARIA-Attribute mit falschem Wert oder unpassender Rolle richten mehr Schaden an als gar keine. Der Screenreader gibt dann eine Information aus, die nicht zutrifft.
Die vier Schweregrade
Jeder gefundene Verstoß wird eingestuft – so weißt du, womit du anfängst
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Kritisch
Blockiert die Nutzung vollständig. Betroffene können den Inhalt oder die Funktion überhaupt nicht erreichen.
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Schwerwiegend
Erschwert die Nutzung erheblich. Der Inhalt ist theoretisch erreichbar, praktisch aber nur mit großem Aufwand.
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Mittel
Beeinträchtigt die Bedienung spürbar, ohne sie zu verhindern. Typischerweise Struktur- und Navigationsprobleme.
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Gering
Kleinere Abweichungen, die den Komfort mindern. Sollten behoben werden, haben aber die niedrigste Priorität.
BFSG und European Accessibility Act
Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz setzt Deutschland den European Accessibility Act um. Seit dem 28. Juni 2025 müssen zahlreiche digitale Angebote für Verbraucher barrierefrei sein – darunter Online-Shops, Bankdienstleistungen, Telekommunikation, Personenbeförderung sowie E-Books und deren Vertriebsplattformen. Maßgeblich ist nicht die Unternehmensgröße allein, sondern ob du Verbrauchern gegenüber elektronisch Dienstleistungen erbringst.
Als technischer Maßstab gilt die harmonisierte Norm EN 301 549, die für Webinhalte im Kern auf die WCAG 2.1 in der Konformitätsstufe AA verweist. Genau diese Stufe bildet der Barrierefreiheit-Check ab: Alle Regeln für WCAG 2.0 und 2.1 in den Stufen A und AA werden geprüft und getrennt ausgewiesen.
Die Marktüberwachungsbehörden der Länder können Mängel von Amts wegen oder auf Beschwerde hin verfolgen. Möglich sind Anordnungen zur Beseitigung, Bußgelder von bis zu 100.000 Euro sowie im Extremfall die Untersagung des Angebots. Hinzu kommt das wirtschaftliche Risiko: Wer einen Teil seiner Kundschaft technisch aussperrt, verliert Umsatz – unabhängig von jeder Behörde.
Was ein automatischer Test leisten kann – und was nicht
Automatisierte Prüfungen erkennen zuverlässig einen Teil der WCAG-Kriterien, typischerweise etwa ein Drittel. Vieles lässt sich technisch nicht messen: ob ein Alternativtext den Bildinhalt wirklich beschreibt, ob die Tastaturbedienung in einer sinnvollen Reihenfolge verläuft oder ob Sprache verständlich formuliert ist. Dieser Test prüft außerdem die aufgerufene Seite, nicht die gesamte Website. Er ist damit ein belastbarer Einstieg und eine gute Grundlage für die Priorisierung – eine rechtssichere Konformitätsbewertung ersetzt er nicht. Ziehe dafür zusätzlich eine Fachprüfung sowie Tests mit Betroffenen heran.
Mit dem Barrierefreiheit-Check echte Barrieren finden
Barrieren sind selten sichtbar, wenn man selbst keine hat. Ein Kontrastverhältnis von 3:1 wirkt auf einem guten Monitor völlig lesbar und ist für Menschen mit Sehschwäche trotzdem unzureichend. Ein Button ohne Beschriftung wird vom Screenreader als „Schaltfläche“ vorgelesen – ohne jeden Hinweis darauf, was er auslöst. InspectWP prüft die aufgerufene Seite mit axe-core, der Testbibliothek von Deque Systems, die auch in den Entwicklerwerkzeugen von Chrome und Firefox steckt. Du erhältst jeden gefundenen Verstoß mit Schweregrad, betroffenem HTML-Element und CSS-Selektor – also genau der Information, die deine Entwicklung braucht, um ihn zu beheben.
WCAG-Level A und AA getrennt bewertet
Die Web Content Accessibility Guidelines kennen drei Konformitätsstufen. Level A ist die Mindestanforderung: Wird sie verfehlt, sind zentrale Inhalte für manche Nutzer schlicht nicht zugänglich. Level AA ist die Stufe, auf die sich Gesetzgeber in Deutschland und der EU beziehen – auch das BFSG. InspectWP weist Verstöße gegen beide Stufen getrennt aus, damit du eine belastbare Reihenfolge hast: erst die Level-A-Verstöße schließen, dann Level AA. Zusätzlich prüft der Test Best-Practice-Regeln, die zwar nicht Teil der WCAG sind, in der Praxis aber häufig über die tatsächliche Bedienbarkeit entscheiden.
Tausende Website-Betreiber vertrauen auf InspectWP
Die Zahlen sprechen für sich
Häufige Fragen zum Barrierefreiheit-Check
Alles, was du über den WCAG- und BFSG-Test wissen musst
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